In Italien legt das Gesetz die Gleichbehandlung zwischen den Beschäftigten von Verwenderfirmen und den Mietern fest – nicht nur bei der Bezahlung, sondern auch in Bezug auf Arbeitszeiten, Arbeitsplatzklassifizierungen, Überstunden und Nachtarbeit, Urlaub, Urlaub usw. Dieser Grundsatz wird in den einschlägigen CCNL ausdrücklich in Fragen der Gesundheits- und Sicherheitssicherheit und der Gewerkschaftsvertretung dargelegt und bestätigt (siehe unten). Darüber hinaus enthält der Tarifvertrag spezifische Bestimmungen zur Gleichbehandlung von Studienansprüchen. In Belgien und Frankreich sehen die Vorschriften vor, dass Leiharbeitnehmer denselben Maßnahmen und Regelungen in Bezug auf die Arbeitsbedingungen unterliegen wie für andere am Arbeitsplatz. Das polnische Recht weitet den Grundsatz der Gleichbehandlung auch auf allgemeine Arbeitsbedingungen aus und sieht anteilige Urlaubsansprüche vor. Das tschechische und das slowenische Arbeitsgesetzbuch verweisen auf einen allgemeinen Grundsatz der Gleichbehandlung unter Arbeitsbedingungen. Ein ähnlicher allgemeiner Anspruch ist nach dem luxemburgischen Arbeitsgesetzbuch (Art. L122-10); dies wird durch den Tarifvertrag weiter präzisiert, z. B. über den Zugang zu Kollektiveinrichtungen wie Gastronomie und Verkehr (Artikel 8) und über die normale Arbeitszeit (Artikel 11).

Das slowakische Recht wendet die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und der Chancengleichheit auf Leiharbeitnehmer wie auf festangestellte Arbeitnehmer des Arbeitgebers an. Nach dem Arbeitsgesetzbuch betrifft die einzige zulässige Differenzierung die Bezahlung der ersten drei Monate der Abtretung. Die Arbeitsbedingungen und Arbeitszeitpläne sind daher für Leiharbeitnehmer in der Regel die gleichen wie für direkte Mitarbeiter des Verwenderunternehmens. Das portugiesische Recht (Artikel 33 des Gesetzes 19/2007 und Artikel 273 des Arbeitsgesetzbuches) weitet die Gleichbehandlung auf Gesundheits- und Sicherheitspraktiken und -dienstleistungen der nutzerunternehmen aus. In Griechenland schreibt das Gesetz vor, dass das gleiche Schutzniveau für Leiharbeitnehmer wie für ständiges Personal in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit gilt. Er bezieht sich auch auf die Lohngleichheit und die Sozialversicherung, aber ansonsten ist die unterschiedliche Behandlung von Leiharbeitnehmern nicht spezifisch geregelt. Darüber hinaus sind Tarifverhandlungen wichtig, um die TAW in vielen Ländern substanziell zu regulieren. In der obigen Überprüfung werden wichtige Beispiele für Tarifverträge auf verschiedenen Ebenen genannt; diese betreffen U.A.: In Finnland werden Tarifverhandlungen auf Branchen- und Unternehmensebene durch die Bestimmungen des Arbeitsvertragsgesetzes von 2001, das zunächst den rechtlichen Rahmen für die Regulierung des TAW bildete, wirksam gefördert.